Geschichte: Die Trinkbornschule

Bereits vor dem Dreißigjährigen Krieg gab es in Ober-Roden eine Schule - die so genannte Küsterschule. Hier wurden die Kinder des Pfarrers und des Küsters unterrichtet. Im Laufe der Zeit wurden die Räumlichkeiten mehrfach gewechselt. Mit dem Wachstum Ober-Rodens wuchs auch die Zahl der schulpflichtigen Kinder. Lehrkräfte lösten Pfarrer und Schulschwestern ab.

Im Jahre 1900 zogen die Kinder in den Altbau der Trinkbornschule (damals ein Neubau). Doch bald wurde es auch hier wieder zu eng - nach gerade einmal 9 Jahren musste die Schule bereits erweitert werden.

1954 entstand der so genannte Neubau. Dennoch reichten die Klassenräume schon bald wieder nicht aus. Obwohl in den sechziger Jahren auf dem Schulgelände noch ein Pavillon errichtet wurde ( heute sind dort die Schulbücherei und der Musiksaal untergebracht ), wuchs die Schulraumnot. Manche Klassen mussten im angrenzenden Feuerwehrhaus unterrichtet werden, andere im Rotkreuzraum oder im evangelischen Gemeindezentrum. 1969 erbaute man die Rodgauschule, die heutige Oswald von Nell-Breuning-Schule. Die Klassen 5 bis 9 wechselten von der Trinkbornschule in die neue Gesamtschule. Die Trinkbornschule wurde eine reine Grundschule. Dies brachte eine kurzfristige Entspannung. 1978 aber wurden die Räumlichkeiten der Schule wieder zu klein, man errichtete im Wohngebiet Breidert eine Dependance, die Breidertschule.

Seit Herbst 2009 wird die Trinkbornschule erweitert: Eine Küche mit Mensa sowie zwei weitere Klassenräume sind in Bau. Am 25.11.09 wurde dazu die Bodenplatte betoniert. Wir freuen uns sehr auf unsere neuen Räumlichkeiten!

Heute unterrichten an der Trinkbornschule etwa 40 Lehrkräfte etwa 600 Schülerinnen und Schüler, ca.170 davon in der Außenstelle. Im Kreis Offenbach ist die Trinkbornschule die größte Grundschule.

(nach Claudia Kaiser)